Aktuelles

Projekt "Messe 2012"
Eingestellt am: 02.12.2011

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Gottesdienste

27.05.12 10:00 Uhr: Pfingst-Gottesdienst (mit Pastor Begas)

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Veranstaltungen

27.05.12 10:00 Uhr: Predigtgespräche

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Kirchenmusik

30.09.12 10:00 Uhr: Franz Schubert: Messe G-Dur

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Spendenprojekte

Luther braucht Freunde

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Geschichtliches

Nachdem unsere Gemeinde etwa 580 zum Christentum bekehrt worden war (durch Ansgarius), gehörte Bahrenfeld vom 12. bis zum 17. Jahrhundert zur Herrschaft Pinneberg in der Grafschaft Holstein den Schauenburger Grafen. Alle kirchlichen Handlungen wurden anfangs in der Rellinger, später in der Eppendorfer Kirche vollzogen. Kirchlich angebunden blieb Bahrenfeld als Dorf bei Ottensen dem Kirchenspiel St. Petri in Hamburg.

Nachdem 1528 in Hamburg die Reformation eingeführt wurde, besuchten die Bahrenfelder die kleine lutherische Kapelle in Ottensen aus der dann 1738 die Christianskirche wurde. Bahrenfeld hatte im 16. Jahrhundert etwa 120 Einwohner. Seit 1836 unterstand das Kirchspiel Ottensen, mithin auch Bahrenfeld den Pröpsten von Pinneberg. Zu dieser Zeit hatte Bahrenfeld ca. 550 Einwohner. Die Wege zur Ottensener Kirche waren von hohen Knicks eingefasste, schlecht gepflasterte Strassen (heute Bahrenfelder Kirchenweg) und so wurde in Bahrenfeld oft die Nottaufe ohne Pastor durch den Dorfschullehrer vollzogen.

1893 wurde in Ottensen eine dritte Pfarrstelle eingerichtet und mit Pastor Weinreich besetzt, zu seinem Amtsbezirk gehörte Bahrenfeld, das jetzt schon 2200 Einwohner hatte. Pastor Weinreich hielt in Bahrenfeld die ersten Bibelstunden im Gasthof. 1898 bekam Ottensen mit der Kreuzkirche am Hohenzollerring die zweite Kirche, 1900 mit der Christuskirche die Dritte. Damit hatte sich die kirchliche Versorgung in Bahrenfeld zwar verbessert, blieb aber für den rasch wachsenden Vorort insgesamt unbefriedigend. Es wird erzählt, dass zwei Bahrenfelder Bürger an einem Sonntag im Jahre 1907 (Bahrenfeld hatte 5000 Einwohner) aus dem Gottesdienst einer Nachbarkirche nach Hause kamen und sagten: "So geht es nicht weiter, Bahrenfeld muss eine eigene Kirche und Pastor haben". Das war die eigentliche Geburtsstunde der Lutherkirche.

Am 1. Januar 1910 dann wurden Othmarschen und Bahrenfeld gleichzeitig selbstständige Kirchengemeinden und gehörten nicht mehr zur Kirchengemeinde Ottensen. Schon 1908 hatte der Kirchenvorstand in Ottensen den Bau der Kirche beschlossen. Es standen drei Grundstücke als Bauplatz zur Wahl. Man entschied sich letztlich für den Platz an der "Schönen Aussicht", (der jetzigen Lutherhöhe) wohl der schönen Lage wegen. Dieses Gelände hatte Konsul Gayen im Austausch gegen ein anderes von Stadt Altona erworben. Es wurde der Gemeinde kostenlos für die Errichtung von Kirche, Kirchsaal und Pastorat zur Verfügung gestellt. Konsul Gayen blieb bei seiner Schenkung, obgleich seine Bedingung im Kellergewölbe der Kirche ein Erbbegräbnis zu bekommen, abgelehnt worden war. Er spendete zu den schon gesammelten 17.000 noch weitere 10.000 Mark.